Archiv

Pasta

Ein Klassiker der italienischen Küche. Gibt es bei meiner Oma ungefähr 4 mal die Woche. Mein Opa stand dafür sogar nachts um 4 Uhr auf, weil ja so ein Ragu‘ lange kochen muss. Je länger, desto besser. Dafür ist die Zubereitung ziemlich einfach. „Inspiriert “ ist dieses Rezept von Peppinella. 

Zutaten:  

  • gewürfeltes Rindfleisch (Ich habe keine Ahnung, welches Fleisch. Ich bestelle bei meinem italienischen Metzger immer „Carne per il sugo“. Aber ich hatte schon Gulasch und Suppenfleisch. Manchmal ist auch etwas Lamm dabei)
  • Olivenöl
  • Tomatensoße
  • Zwiebel, Knoblauch und Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • ein Lorbeerblatt
  • Rotwein
  • geriebener Parmesan oder Pecorino oder was ihr sonst noch an italienischem Hartkäse daheim habt.

Ich bereite das Ragu‘ immer im Tontopf zu. Ist aber kein Muss und bin mir auch nicht sicher, dass er dadurch besser schmeckt. Aber es ist so schön italienisch.

Also, Topf auf den Herd, Olivenöl dazu und das Fleisch anbraten, so gut es im Tontopf eben geht. Zwiebel und Knoblauch dazu. Das ganze wird mit einem guten Schuss Rotwein abgelöscht und eingekocht.

ragu1

Jetzt kommt die Tomatensoße dazu. Ich habe das große Glück, dass meine Mama mich das ganze Jahr mit selbst gemachter Passata di Pomodoro versorgt. Ansonsten nimmt man einfach Tomatensoße aus dem Supermarkt. Man kann auch sehr gut Pomodori pelati nehmen. Einfach mit einer Gabel zerdrücken.

ragu2

Jetzt noch etwas Salz, Pfeffer, etwas Käse und ein Lorbeerblatt dazu,  wer mag kann auch noch eine Chilischote dazu geben. Den frischen Basilikum kommt bei mir auch direkt mit in den Topf.

Deckel drauf und bei kleiner Hitze seeeehr lange köcheln lassen. Mindestens 3h. Besser länger.

ragu3

Ich mache dazu meistens selbst gemachte Tagliatelle.

Polpette al sugo – das wohl italienischste Gericht der Welt. Laut meiner Nonna aus Kalabrien musste früher jede Frau für ihren Zukünftigen und seine Mama zuerst einmal Polpette zubereiten und nur wenn das Essen auch schmeckte, gab die Schwiegermutter in spe ihr OK.

Die Zubereitung ist eigentlich ziemlich einfach, aber wie bei vielen Gerichten schmeckt es bei Mama oder Nonna einfach besser. Trotzdem probiere ich manchmal daran…

Zutaten:

Polpette:

  • 300gr Hackfleisch (halb/halb)
  • 2 Knoblauchzehen (gepresst)
  • eine Handvoll geriebenen Parmesan oder Pecorino oder beides
  • 1 – 2 EL kleingehackte Petersilie
  • 2 Eier
  • 1 trockenes kleingehacktes Brötchen (klappt im Mixer ganz gut)
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Muskat
  • Olivenöl

Sugo:

  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Glas Rotwein
  • 720ml Tomatensoße
  • 200 – 300ml Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Peperoncino

Alle Zutaten für die Polpette zu einer  Masse verkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und daraus Kugeln mit einem Durchmesser von ca 3-5 cm formen.

Für den Sugo zwei Zwiebeln klein würfeln und zusammen mit dem Knoblauch mit etwas Olivenöl andünsten. Mit Rotwein ablöschen und den Wein etwas einreduzieren lassen.

Jetzt die Tomatensoße und etwas Brühe dazugeben. Salzen und pfeffern, wer will tut noch ein Peperoncino dazu. zum Schluss die Polpette roh in die Soße geben und für min. 2h köcheln lassen. Am besten passen dazu frische Tagliatelle dazu aber auch Rigatoni passen hervorragend. Einfach mit etwas Parmesan bestreuen und fertig.